Sechs Jahre schlechter Schlaf nach der Geburt eines Kindes

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Mamas und Papas schlafen schlechter. Soweit, so wenig neu. Das dürften nahezu alle Eltern aus eigener Erfahrung wissen. Aber jetzt gibt es dazu auch Ergebnisse einer Studie. Und demnach schlafen Mütter und Väter nicht nur in den ersten Monaten nach der Geburt eines Kindes schlechter, sondern ganze sechs Jahre! Sechs Jahre! Sechs Jahre schlechter Schlaf! Weniger Schlaf. Die Studie der Universität Warwick aus England bezieht sich dabei auf Daten aus Deutschland und hat diese analysiert.

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Demnach würde es bis zu sechs Jahre dauern, ehe Mamas und Papas wieder so schlafen würden, wie es vor der Geburt des Kindes der Fall war.

Mütter seien demnach stärker betroffen. Dies stützt sich darauf, dass Mamas auch heute noch die engere Bezugsperson zum Kind seien. Sie litten demnach auch häufiger unter Schlafstörungen. Schwieriger sei es zudem für Eltern, die ihr erstes Kind bekommen hätten. Bei Eltern mit mehreren Kindern wirken sich diese nicht mehr so stark auf die Schlafprobleme aus.

15 Minuten weniger pro Nacht für Papas

Bei den Papas sind es pro Nacht rund 15 Minuten weniger Schlaf, die sie in den ersten drei Monaten nach der Geburt bekämen. Bei den Müttern wurde das Schlafdefizit mit rund einer Stunde analysiert.

Werden die Kinder größer, würden die Schlafprobleme wieder weniger. Mamas bekämen dann noch 20 Minuten weniger Schlaf, bei den Vätern bleibt es bei den genannten 15 Minuten. Und: dies bleibt so. Zumindest bis die Kinder vier bis sechs Jahre alt seien. Erst danach würde sich das Schlafniveau wieder einpendeln und zum vorherigen Zustand zurückkehren.

Da macht man schon einiges mit, so als Elternteil. Aber gut, am Ende weiß man auch, wofür man das auf sich genommen hat. Und spätestens wenn der Nachwuchs die erste Partynacht hinter sich hat und man morgens um sechs Uhr den Staubsauger anschmeißt, kann man sich zumindest ein wenig rächen.

(Titelfoto: smpratt90 / Pixabay)

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