Studie: Immer mehr Schüler bekommen Depressionen

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Viele Schülerinnen und Schüler leiden an Depressionen. Nicht nur Stress und Überforderung werden somit zum Thema, sondern auch schwerwiegende, gesundheitliche Belastungen. Die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) hat hierzu eine Studie durchgeführt und kürzlich vorgestellt. Der Grund für die steigenden Zahlen: verstärkter Druck von Eltern und Schulen auf die Kinder. Das mache viele Schüler krank.

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Anstieg um knapp 17 Prozent bei psychischen Auffälligkeiten

Mehr als 8.000 der Kinder und Jugendlichen, die bei der KKH versichert waren, zeigten im vergangenen Jahr Anzeichen von Depressionen oder depressiven Verstimmungen. Dazu kam häufig, dass die Kinder mutlos oder auch frustriert waren. Insbesondere bei den 13- bis 18-Jährigen seien die Zahlen alarmierend, so die Krankenkasse.

Weil: im Vergleich zu einer zehn Jahre alten Studie ist die Zahl der psychisch erkrankten Jugendlichen in dieser Altersklasse beinahe doppelt so hoch.

Hochgerechnet auf ganz Deutschland sind ungefähr eine Million Kinder und Jugendliche psychisch krank. Eine Studie vom Robert-Koch-Institut ergab im März des Jahres gar, dass knappe 17 Prozent der Kinder und Jugendlichen psychische Auffälligkeiten aufwiesen. Das wären in Deutschland mehr als zwei Millionen Kinder und Jugendliche.

Lehrer und Eltern sind gefordert

Vor allem in den Schulen würde eine psychische Erkrankung vielfach erst spät auffallen – falls überhaupt. Lehrer sollten daher offen auf ihre Schüler zugehen und auf die Atmosphäre in den Klassen achten. Wirken Schüler oder Schülerinnen traurig oder abwesend, sollte man nachfragen. Auch dann, obwohl Lehrkräfte für derartige Erkrankungen gar nicht zuständig seien. Gleichermaßen sind aber auch Eltern gefragt. Sie sollten mit ihren Kindern im Gespräch bleiben und auch die vorgesehenen Vorsorge-Untersuchungen beim Kinderarzt wahrnehmen.

Titelbild: klimkin / Pixabay

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