Wie Liam mit knapp fünf Jahren den 5 km Matjeslauf 2015 gelaufen ist

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liamhauke_matjeslaufHalli-hallo,

gestern stand in Emden der Matjeslauf an. Es war der 25. Matjeslauf und nachdem Liam im Vorjahr bereits beim 600 Meter Wattjelauf mitgemacht hat, wollte er in diesem Jahr unbedingt die fünf Kilometer-Strecke des AOK-Firmenlaufs bewältigen. Gesagt, getan. Wir haben in den Wochen vor dem Matjeslauf ein wenig trainiert und fristgerecht habe ich dann die Anmeldung fertig gemacht.

Gestern war es dann so weit und um 17.30 Uhr sollte es losgehen. Schon vormittags war Liam sehr aufgeregt und als es dann an den Start ging, kannte er kein Halten mehr. Wir haben uns relativ weit hinten eingereiht, sodass er nicht überrannt werden konnte und sind dann mit mehr als 2.000 anderen Teilnehmern pünktlich gestartet. Vorbei am Rathaus, an jubelnden Menschenmengen und quer durch die Stadt. Zu Beginn liefen wir dann fast ganz hinten, die Zuschauer an der Strecke (darunter viele Freunde aus dem Kindergarten, Omas, Opas und Oma Ur) motivierten Liam so richtig und er gab jedes Mal richtig Gas, wenn ihm wieder einmal zugejubelt wurde. Für den jüngsten Starter des Feldes gab es zudem immer wieder verwunderte Blicke – vor allem in der zweiten Runde. Der läuft ja immer noch hörte ich mehrmals, zudem Fragen von anderen Läufern: Ist der alles allein gelaufen? Ja, ist er!

Tolle Zuschauer an der Strecke

Insgesamt möchte ich hier die Zuschauer an der Strecke wirklich loben. Überall wurde Liam richtig angefeuert und extrem motiviert – da hatte selbst ich Gänsehaut und er hat sich sehr darüber gefreut, dass alle „nur für mich“ so jubeln. Insbesondere die Studenten in der Friedrich-Ebert-Straße, die mit Sofa und Grill und viel Bier an der Strecke warteten, waren auch in der zweiten Runde eine echte Motivation für ihn und wechselten sogar die Straßenseite, damit sie Liam nach und nach abklatschen konnten.

liamhauke_matjesstrecke

Negativ fiel mir auf, dass kurz vor dem Zieleinlauf in der Innenstadt die meisten Zuschauer schon gegangen waren. Da wir kurz vor Schluss des gesamten Feldes zum Ziel kamen, war das zwar verständlich, vor allem für Liam war das aber schon ein wenig traurig. Insgesamt aber hat sich das Publikum an der Strecke wirklich toll verhalten – Liam war zudem davon begeistert, dass er kurz vor dem Zieleinlauf vom Sprecher auf dem Turm mit Namen erwähnt wurde. Liam Eilers, fünf Jahre alt, Jahrgang 2010. Er fragte mich dann noch im Laufen, woher die denn seinen Namen wüssten.

Im Ziel hat Liam mich dann am Ende tatsächlich noch abgehängt und konnte nach 41 Minuten und 9 Sekunden eine Sekunde vor mir über die Zielmatten laufen.

Liam hatte auf jeden Fall eine Menge Spaß, will nächstes Jahr wieder „im Team“ laufen und dann „vielleicht sogar gewinnen“. Solange es ihm Spaß macht und er das alles so möchte, ist das für uns in Ordnung. Warten wir ab, was daraus wird. Wir sind auf jeden Fall mächtig stolz auf Liam und er kann das auf sich selber auch auf jeden Fall sein.

332 Kommentare

  1. Wirklich toller Post! Als Tochter einer Frau die Regelmäßig den Bonner Halbmarathon läuft weiß ich wie toll die Stimmung bei so einem Lauf sein kann! Mein kleiner Bruder ist bisher nur mit meiner Ma durch’s Ziel gelaufen. Respekt an Liam, ich würde keine 5km schaffen! 😉
    Liebst,
    Farina

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