Winterzeit: Die Zeitumstellung mit Kinderaugen betrachtet

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Moin!

Nach einer kleinen Pause gibt es heute mal wieder einen neuen Beitrag hier. Immerhin werden heute Nacht die Uhren umgestellt – statt 3 Uhr ist es dann plötzlich wieder 2 Uhr zu völlig nachtschlafender Zeit. Während wir Erwachsenen das einfach so hinnehmen ist die Zeitumstellung für Kinder (und auch Tiere, ja, ich weiß) deutlich komplizierter. Denn wer heute noch um 7 Uhr aufsteht wird aus Sicht der Erwachsenen morgen schon um 6 Uhr wach – und wie soll ich das einem Kleinkind erklären?

Im Kopf und im Körper der kleinen (und auch großen) Menschen ist die Zeitumstellung eben nicht so einfach zu verstehen und zu verarbeiten. Insbesondere für Eltern bedeutet die Zeitumstellung dann eben keine zusätzliche Stunde im Bett am Sonntag. Gefühlt steht man dann schon mal eine Stunde früher auf – der Wecker zeigt eben erst 7 Uhr an. Dass es nach der Sommerzeit nun schon 8 Uhr wäre und das ja auch gestern noch exakt so war – das merkt dann schnell unser Körper. Bei Kindern eben noch deutlicher.

Schlaflosigkeit und weniger Appetit können die Folge sein

Glaubt man Studien und Recherchen, so leiden Kinder nach der Zeitumstellung oft unter Müdigkeit und Appetitlosigkeit. Das wird aber von Kind zu Kind wieder unterschiedlich sein – allein diese eine Stunde aber macht schon eine Menge aus.

Doch man kann die Kinder ja zumindest ein wenig auf den Zeitwechsel vorbereiten. Zwar nicht in dem man sagt: „Hey, morgen ist es eine Stunde später erst 8 Uhr!“ – das dürfte wenig bringen – aber vielleicht mit dem Trick, den Mittagsschlaf verspätet zu halten. Dann geht das Kind logischerweise später ins Bett und schläft nach normalen „Timings“. Bei größeren Kindern kann die Ins Bett geh-Zeit auch direkt nach hinten gelegt werden – meist freuen sich die Kinder darauf dann auch richtig. Endlich mal länger wach bleiben! Bei liliput-lounge.de gibt es auch noch den Tipp, die Kinder schon einige Tage vor dem Uhren umstellen später ins Bett zu bringen und sie – falls möglich – länger schlafen zu lassen.

Mal sehen – Liam wird heute Abend ganz sicher nicht zur normalen Zeit ins Bett gehen. Aber allzu lange wach bleiben ist auch nicht drin – denn irgendwann ist der Punkt dann überschritten und er schläft erst um 23 Uhr oder später. Kann man machen, muss man aber nicht.

Ich werde berichten, wie sich die Zeitumstellung auf Winterzeit 2013 bei uns auswirkt.

About the author

Hauke

Ich bin 1988 in Emden geboren, Papa von Liam, Jano und Nora und arbeite hauptberuflich als selbständiger Texter. Im Home-Office ist das zwar manchmal sehr turbulent, dafür bin ich aber auch immer "vor Ort" und kann jeden noch so kleinen Entwicklungsschritt der Kinder mitbekommen.

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