• 30. November 2022

Vorsorge in der Schwangerschaft

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Eine Schwangerschaft ist wohl für jede Frau (und für die meisten Männer) etwas ganz besonderes. Neues Leben wächst heran und man macht sich von Beginn an viele Gedanken: Wird alles gut? Kann ich eine gute Mama sein? Wer unterstützt mich rund um die Schwangerschaft und alle wichtigen Fragen, die aufkommen? Die gute Nachricht: Jede Schwangere hat das Anrecht auf Vorsorgeuntersuchungen bei einem:einer Gynäkolog:in oder bei einer Hebamme. Durchaus auch in Kombination.

In den Monaten einer Schwangerschaft verändern sich der weibliche Körper und der des neu entstehenden Lebens beinahe täglich. Durch die Vorsorgeuntersuchungen durch medizinisches Fachpersonal wird dabei sichergestellt, dass es Mutter und Baby gut geht und dass keine schwerwiegenden Krankheiten vorliegen.

Welche Vorsorgeuntersuchungen sind sinnvoll und wichtig?

Wichtig zu wissen ist vorab, dass die meisten Vorsorgeuntersuchungen durch die gesetzlichen Krankenkassen abgedeckt sind und somit keine Eigenleistung fällig wird. Es gibt aber auch Untersuchungen in der Schwangerschaft, die als Eigenleistung abgerechnet werden. Dabei handelt es sich vor allem um Untersuchungen, die nicht zwingend notwendig sind.

Es gibt allerdings Krankenkassen, die diese Untersuchungen dennoch übernehmen oder zumindest bezuschussen. Ein optimales Beispiel dafür ist das Programm DAK MamaPLUS, bei dem Schwangere bis zu 500 Euro zusätzlich als Zuschuss in Anspruch nehmen können. Dabei gibt es eine Reihe an möglichen Untersuchungen im Rahmen der Schwangerschaft, die entsprechend bezuschusst werden können.

Ob und welche Untersuchungen dabei wirklich sinnvoll sind, sollte man jeweils mit dem:der Gynäkolog:in abklären oder sich beraten lassen. Meist findet man als werdende Mama dann schon seinen Weg.

Die erste Vorsorge in der Schwangerschaft

Die erste Vorsorgeuntersuchung erfolgt bei einem:einer Gynökolog:in. Das geschieht, sobald die Vermutung im Raum steht, schwanger zu sein oder wenn ein Test positiv ausfiel. Vor Ort wird die Schwangerschaft dann auch offiziell bestätigt.

Dabei spielen allerlei Dinge eine Rolle. Der allgemeine Gesundheitszustand, eventuelle Vorerkrankungen auch in der Familie, vorherige Schwangerschaften und Geburten und einiges mehr. Dazu gibt es auch eine Beratung im Bezug auf die Ernährung während der Schwangerschaft, über Medikamente oder die Geburtsvorbereitung oder im Bezug auf Sport, die Arbeit oder Reisen ins Ausland.

Für werdende Mamas gibt es dann auch den Mutterpass, der als Dokument für alle weiteren Untersuchungen während der Schwangerschaft mitgebracht werden sollte. Auch die Hebamme kann hier Eintragungen vornehmen.

Weitere Vorsorgeuntersuchungen

Im Laufe der Schwangerschaft finden weitere Vorsorgeuntersuchungen statt. Entweder in der Arztpraxis oder durch die Hebamme. Das kann man als werdende Mama in vielen Fällen selber entscheiden. Bei Risikoschwangerschaften ist jedoch zumeist die engmaschige ärztliche Betreuung sinnvoll und anzuraten.

Ebenso finden in der Arztpraxis auch Ultraschalluntersuchungen statt, bei denen man den neuen Menschen schon mal ein wenig sehen und kennenlernen kann. Dies kann die Hebamme in aller Regel nicht leisten, wenngleich viele Hebammen über Fetaldoppler verfügen und somit die Herztöne kontrollieren können.

Tests zu Beginn der Schwangerschaft

Am Anfang der Schwangerschaft erfolgen durch den:die Gynäkolog:in in aller Regel auch einige Tests, die durchaus sinnvoll sind. Dazu gehören diese Tests:

  • Test auf Antikörper gegen Röteln
  • Antikörpersuchtest (Rhesus-Faktor)
  • Lues-Such-Reaktion
  • HIV Test

Durch diese Tests soll sichergestellt werden, dass die werdende Mama und das heranwachsende Leben gesund und fit sind und es nicht etwa zu Problemen während der Schwangerschaft kommt.

Als werdende Mama kann man zudem weitere Tests beauftragen, oftmals wird man auch danach gefragt. Als Eigenleistungen muss man diese dann jedoch selber bezahlen, wenn die eigene Krankenkasse die Kosten nicht übernimmt. Hier kann es sich lohnen, einfach einmal nachzufragen, ob und wenn ja, welche Kosten übernommen werden, die keine Regelleistungen darstellen.

Häufig kann man zusätzliche Rechnungen dann einfach bei der Krankenkasse einreichen und erhält eine Erstattung (zumindest anteilig) per Überweisung auf das eigene Konto ausgezahlt. Das sorgt oft dafür, dass man sich als werdende Mama in der Schwangerschaft noch mal ein wenig sicherer fühlt und die aufregende Zeit entspannter genießen kann.

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