FAMILIENDINGENS

Patchwork-Chaos mit drei Kindern

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Moin!

Es geht weiter mit dem „Große Kinder“-Content. (Keine Sorge, das bleibt nicht ausschließlich so, wird aber wohl ein wesentlicher Bestandteil des Blogs hier.) Stichwort Gymnasium, Schulwechsel und Co. Gestern stand der erste Elternabend an der neuen Schule auf dem Programm, ein wenig untypisch bereits um 18 Uhr – nicht unbedingt die bevorzugte Zeit von Eltern, deren Kinder vielleicht ungefähr um diese Zeit ins Bett müssen. Aber gut…

Aufgrund der Corona-Hygiene-Bedingungen fand der Elternabend auch nicht im eigentlichen Klassenraum statt, sondern wurde in den größeren Musikpavillon der Schule verlegt.

Um 18 Uhr ging es also los und die Themen waren bunt gemischt. Vom iServ Schulserver System über allgemeines Kennenlernen bis hin zu den Wahlen der Elternvertreter.

Den Anfang machten ein paar organisatorische Dinge. Die Schulleitung stellte sich noch einmal vor, es gab erste Beschwerden über das Essen in der Mensa (zu wenige Portionen, zu kleine Portionen, eventuell noch fast rohe Kartoffeln..) und auch die Vertrauenslehrer nutzen die Gelegenheit, sich bei den Eltern der neuen Fünftklässler vorzustellen.

Dann hat sich auch noch die Klassenleitung vorgestellt. Einmal die Klassenlehrerin, die erstmals eine eigene 5. Klasse leitet, und einmal die Co-Klassenlehrerin, die erstmals als Co-Klassenlehrerin fungiert. Bei diesen beiden Lehrkräften haben die Kinder der Klasse tatsächlich auch den meisten Unterricht. Das finde ich soweit ganz gut.

Und die einzelnen Fachlehrer werden sich demnächst ebenfalls noch allesamt vorstellen – im Rahmen eines virtuellen Elternabends, der dann online stattfindet.

Elternabend im Musikpavillon des Gymnasiums

Einführung in iServ

Ein wesentlicher Themenbereich des Elternabends war dann iServ. Wie nutzt man iServ, wozu wird es verwendet, welche Optionen bietet es fürs ein mögliches Homeschooling und wie oft sollten auch schon die Schülerinnen und Schüler hineinschauen? Hier wurde diskutiert, es wurden Erfahrungen ausgetauscht und am Ende festgestellt, dass iServ tatsächlich auch mal Probleme bereitet und Fehler entstehen können. Also nicht unbedingt überraschend, wie es bei Softwarelösungen halt öfter mal der Fall ist.

Prinzipiell finde ich die Verwendung von iServ aber sehr praktisch. Als Elternteil kann man sich die E-Mails auf Wunsch weiterleiten lassen, bekommt Elternbriefe eher digital statt in Papierform und kann zudem auch einsehen, welche Aufgaben der Kinder anstehen und wann beispielsweise Klassenarbeiten terminiert sind.

Besonders interessant dabei: die ersten Klassenarbeiten stehen bereits im Kalender und schon Anfang Oktober geht es damit los! Kein Wunder, immerhin sollen vor den Herbstferien in den meisten Fächern schon Klassenarbeiten geschrieben werden, ehe dann nach den Ferien die nächsten Termine anstehen.

Das liegt daran, dass bis zu den Weihnachtsferien die Noten bereits feststehen sollen. Der Zeitplan ist somit also durchaus sportlich, wobei auch berücksichtigt wird, dass das vergangene Halbjahr eher nur in der Theorie stattfand. Somit wird anfangs noch einiges wiederholt, sodass die Klasse letztlich auch ungefähr auf einem Level sein dürfte.

Zusätzlich wurde erläutert, wie sich die Noten am Ende zusammensetzen: In den Hauptfächern wird die schriftliche Leistung mit 50 Prozent einfließen, der mündliche Teil zählt ebenso viel. In den Nebenfächern machen die Klassenarbeiten im Vergleich dazu nur ein Drittel der Note aus, die mündliche Leistung zählt also zu zwei Dritteln hier hinein.

Organisatorisches, Förderangebote und mehr

Weiter ging es dann mit organisatorischen Dingen. Statt einer Kennlernfahrt wird es in diesem Jahr durch Corona lediglich einen Projekttag als Alternative geben, bei dem unter anderem das Thema Erledigung der Hausaufgaben eine wichtige Rolle spielen wird. Dazu wird eine Klassenkasse in Form eines Depots auf dem Konto der Schule eingerichtet, sodass nirgendwo Bargeld gelagert werden muss.

Zudem wurden die Förderangebote zur Sprache gebracht. Deutsch-Förder hat die ganze Klasse alle zwei Wochen und wird hier zunächst eine Rechtschreibprobe ablegen, wodurch die Kinder in unterschiedlichen Leveln beurteilt werden. So kann der Förderbedarf in Rechtschreibung und Co. ganz individuell festgelegt werden. Das finde ich durchaus gut und bin tatsächlich gespannt, wie dort das Gefälle in der Klasse so sein wird. Immerhin kommen Kinder unterschiedlicher Grundschulen zusammen.

Zu dieser Rechtschreibprobe wird es dann auch noch einen exklusiven Elternsprechtag geben, der sich ausschließlich diesem Thema widmen wird.

Den Unterricht betreffend ging es dann noch einmal um das Fach Biologie und den Schwerpunkt Sexualkunde. Dieses Thema wird gegen Ende des fünften Schuljahres in den Unterricht aufgenommen – und fließt nicht mit in die Benotung ein. Dies machte die Co-Klassenlehrerin ganz deutlich. Ihr sei das Thema zu intim und für die Kinder zu wichtig, als dass sie hier eine Bewertung durchführen wolle. Auch das finde ich ausgesprochen gut und kann das durchaus nachvollziehen!

Und dann kamen die Wahlen…

Schlussendlich standen dann natürlich noch die Wahlen für die Elternvertreter an. Und ihrer Vertreter. Glücklicherweise konnten wir diesen Punkt in nur wenigen Minuten abarbeiten und auch die Wahlen der Vertreter für die Klassen- und Zeugniskonferenzen gingen schnell über die Bühne.

Somit gab es beim ersten Elternabend am Gymnasium und damit an der weiterführenden Schule viele wissenswerte Aspekte, ein erstes Kennenlernen der Lehrer und anderer Elternteile – und das tatsächlich auch recht zügig: um 19.40 Uhr war der Elternabend bereits offiziell beendet.

Ich habe mir überlegt, die Themen hier im Blog ein wenig auszuweiten – dem Alter und den Erlebnissen der Kinder entsprechend angepasst. Das bedeutet, dass es hier nun verstärkt auch „Schulkind-Themen“ geben wird. Hinzu kommen aber auch andere Themen – da bin ich gerade noch in der Findungsphase.

One thought on “Erster Elternabend am Gymnasium

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