FAMILIENDINGENS

Patchwork-Chaos mit drei Kindern

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Guten Morgen,

nachdem wir Liam in insgesamt neun verschiedenen Kindergärten in der näheren Umgebung angemeldet hatte, ist der Februar die Zeit der Entscheidungen. In diesem Monat werden die meisten Zu- und Absagen verschickt, danach geht es in die Vergabe der Nachrückerplätze. Während uns viele Kindergärten schon bei der Anmeldung keine guten Aussichten versprachen, weil Liam im August eben erst gerade drei Jahre alt ist und zudem meist mehr Mädchen aufgenommen werden (um die Vorjahre auszugleichen), waren unsere Hoffnungen nicht allzu groß.

Inzwischen sind schon zwei Absagen angekommen, in einem Kindergarten stehen wir auf Warteplatz 3. Sechs Kindergärten stehen noch aus – und am Mittwoch erreichte uns tatsächlich eine Zusage! 🙂

Liam hat sich schon sehr gefreut und will nun mit Oma schnellstens eine Kindergarten-Tasche kaufen. Wir warten allerdings auch die anderen Kindergärten und Wartelisten ab, da uns der Kindergarten mit der Zusage nun nicht zu 100 Prozent gefällt. Dafür gibt es verschiedene Gründe.

Einerseits gibt es in diesem Kindergarten scheinbar kein gemeinsames Frühstück und die Kinder können essen (oder auch nicht), wann sie wollen. Zudem sind dort laut Berichten anderer Eltern auch Fruchtzwerge, Nutella-Brote und andere Süßigkeiten kein Problem. Unserer Meinung nach muss das in einem Kindergarten nicht sein. Regelmäßigkeit ist wichtig, ebenso gesunde Ernährung. Von daher wäre ein gemeinsames Frühstück mit gesunden Lebensmitteln sicherlich vorteilhafter.

Fakt ist aber: trotz der schlechten Chancen hat Liam ab August einen Kindergartenplatz und kann definitiv ein wenig mehr Auslastung genießen. Und das ist – gerade für ihn – ganz wichtig. Vor allem freut er sich schon riesig auf den Kindergarten. Und letztlich kann man ja auch im Elternvorstand möglicherweise einiges bewirken. 😉

3 thoughts on “Liam hat einen Kindergartenplatz

  1. Das mit dem gemeinsamen Frühstück im Kiga ist so ne Sache… wir hatten es auch immer so, dass die Kinder gemeinsam in ihrer Gruppe gefrühstückt haben um eine feste Uhrzeit.
    Nun sind wir umgezogen, neuer Kindergarten, neues Glück. Auch hier wird wie bei euch kein gemeinsames Frühstück gemacht, die Kinder gehen in die große Küche zum essen wenn sie möchten. Anfangs hab ich das auch sehr skeptisch betrachtet, mittlerweile sehe ich darin aber auch sehr viele Vorteile. Habe mich mit den Kindergärtnerinnen darüber unterhalten… Ziel ist es dadurch die Kinder zur Selbstständigkeit zu erziehen, dass Kinder dann essen wenn sie hunger haben und nicht dann wann es die Uhr sagt. Was ich früher oft halb volle Brotdosen aus dem Kindergarten zurück bekam und dazu noch hungrige Kinder, bekomme ich jetzt leere Dosen zurück und satte Kinder. Sie essen eben wann sie hunger haben und dann essen sie auch auf. Früher war das Frühstück einfach zu früh, Kind hatte noch kein hunger, also hat es nicht aufgegessen. Weil es danach aber nichts mehr gab hatte es dann irgendwann hunger.

    Was die gesunde Ernährung betrifft geb ich dir recht, da sollte man schon auf Ausgewogenheit achten. Es ist aber so, dass sich da viele Eltern nun mal nicht rein reden lassen, und wenn sie der Meinung sind dass Fruchtzwerg und Schokobrötchen besser ist fürs Kind weil es schneller geht als womöglich morgens noch Obst zu schnibbeln, dann ist das leider so, daran wird man nichts ändern können. Und auch wo es in der Kindergartenordnung drin steht, dass es nicht erwünscht ist, werden es die Eltern die es aber so machen wollen, dennoch tun.

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