• 30. November 2022

Kindergeld soll ab 2023 auf 250 Euro ansteigen

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Das Kindergeld soll in Deutschland ab 2023 stärker ansteigen, als bisher geplant war. Die Ampel-Koalition aus SPD, FDP und Grünen einigte sich laut DPA-Informationen am heutigen Mittwoch darauf, das Kindergeld ab Januar 2023 auf 250 Euro pro Kind zu erhöhen. Bisher war das Kindergeld gestaffelt worden, ab Januar soll es nun einen einheitlichen Betrag geben.

Für die ersten beiden Kinder wäre dies ein Plus von jeweils 31 Euro. Schon am morgigen Donnerstag soll über die neue Summe im Bundestag abgestimmt werden. Das Kindergeld würde damit deutlich stärker erhöht, als bisher geplant. Bislang war eine Steigerung auf 237 Euro für die ersten drei Kinder geplant. Nun will die Ampel Familien allem Anschein nach noch stärker entlasten. Das sagte SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich.

Kindergeld bietet stärkere monatliche Entlastung

Insbesondere für Familien mit geringen und mittleren Einkommen dürfte die Erhöhung des Kindergelds ab Januar 2023 eine stärkere Entlastung bringen. Die Erhöhung auf 250 Euro pro Kind stellt – wenn es so kommt – die „größte Erhöhung des Kindergelds in der Geschichte der Bundesrepublik“ dar, so Christoph Meyer, FDP-Fraktionsvize.

Bisher beträgt das Kindergeld in Deutschland 219 Euro monatlich für die ersten zwei Kinder, für das dritte Kind gibt es monatlich 225 Euro und ab dem vierten Kind jeden Monat 250 Euro.

Perspektivisch soll Kindergeld abgelöst werden

Generell soll das Kindergeld in Deutschland durch die Kindergrundsicherung abgelöst werden. Damit sollen unterschiedliche Familienleistungen zusammengefasst werden. Dann soll es einen Garantiebetrag geben, der unabhängig vom Einkommen für alle Kinder und Jugendlichen ausgezahlt wird. Für Familien mit geringem Einkommen soll es dann einen Zusatzbetrag geben. Ab 2025 soll die Kindergrundsicherung gezahlt werden, wie hoch sie ausfallen wird ist bisher allerdings nicht bekannt.

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