FAMILIENDINGENS

Patchwork-Chaos mit drei Kindern

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Hallo!

Man kennt das: Die Einkaufsliste ist lang, die Zeit knapp. Also rein in den Supermarkt oder Discounter und alles in den Einkaufswagen geworfen. Brot, Müsli, Marmelade, Küchentücher, Wurst, Eier, Milch und Fleisch. Immerhin soll es am nächsten Tag Spagetti Bolognese geben, das passende Hackfleisch gibt es im Discounter bereits für wenige Euro. Die Milch im Tetrapak kostet auch nur wenige Cent, die Eier aus Bodenhaltung sind ebenfalls nicht viel teurer.

Bewusster Fleischkonsum

In vielen Familien dürfte der Einkauf ähnlich aussehen. Auch bei uns war das so. Bis vor einigen Wochen. Beim Mittagessen – es gab ein fleischloses Gericht – erzählte uns Liam, er wolle kein Fleisch mehr essen. Ihm würden die Tiere leid tun.

Ganz auf Fleisch verzichten wollte er jedoch auch nicht – bei Spagetti Bolognese würde er eine Ausnahme machen.

Nach einem Gespräch haben wir uns dann aber doch noch anders geeignet: Wir reduzieren den Fleischkonsum und gehen statt zum Discounter zum Fleischer oder in den Hofladen um Fleisch, Eier und auch Milch zu kaufen. Eier kommen bei uns eh schon seit längerer Zeit aus Aurich (Auricher Eier) und bei Milch greifen wir zwar nicht zum Bio-Produkt, dafür aber zur Weidemilch.

Fleisch von glücklichen Tieren

Warum also auch nicht beim Fleisch diesen Schritt gehen? Vor allem, wenn es ein fünfjähriger Junge so drastisch ausdrücken kann, dass ihm gemästete und in Käfigen gehaltene Tiere leidtun.

Wir als Eltern sind in dieser Situation doch gefragt, eine passende Lösung zu finden, mit der wir alle leben können. Carina ist an sich nicht viel Fleisch, vorzugsweise Geflügel, ich selber könnte aber auf Fleisch langfristig nicht verzichten. Auch gehört für mich Wurst zum Frühstück irgendwie dazu (wobei ich auch Marmelade und Nutella sehr gerne esse).

Mit weniger Fleisch, dazu aus kontrollierter Zucht und Erzeugung kann ich aber sehr gut leben. Statt 500 Gramm Hackfleisch vom Discounter alle drei Tage, gibt es dann eben nur einmal die Woche die gleiche Menge Hack vom Schlachter in der Stadt. Oder vom Wochenmarkt. Ich habe die hiesigen Fleischer bereits unter die Lupe genommen und mich über die Herkunft von Fleisch und Co. informiert. Erschreckend eigentlich, dass einige Anbieter keine Details zur Herkunft nennen und lediglich von „hoher Qualität“ sprechen. Das kann ich auch. Ich werde hier noch einmal genauer nachfragen und mir dann ein eigenes Bild machen.

Weniger Fleisch und bewusster Konsum

Bei uns gibt es seit einigen Wochen weniger Fleisch. Dafür aus ordentlicher Haltung und in guter Qualität. Mal sehen, inwieweit wir das in den kommenden Wochen noch vertiefen und intensivieren können.

Wie siehts bei euch in dieser Hinsicht aus?

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